Jazzwa

PRESSESPIEGEL

TOPALOVIC // & SÖHNE – Balkanoperette mit JAZZWA

DIMITRE DINEV / NEBOJSA KRULANOVIC / DUSAN KOVACEVIC
Posthof Linz, Oktober 2015 – Internationales Brucknerfest Linz

Erbschaftsstreit im Haus Topalovic

Oberösterreichische Nachrichten
Silvia Nagl

…Komponist und Pianist Nebojsa Krulanovic, musikalischer Leiter am Landestheater Linz, steuert mit seiner grandiosen Band “Jazzwa”, in der auch Regisseurin Kloibmüller aktiv mit ihrer Quetschn beteiligt ist, den kraftvollen, melancholisch-groovenden-Balkan-Sound bei. Das gut eingestimmte Schauspielteam zeigt viel Leidenschaft und singt großteils mit Inbrunst, aber auch sehr professionell (vor allem die Damen Jula Zangger und Lana Cencic) auf serbisch. Hoher Spaßfaktor!

THEATER AN DER ROTT, Oktober 2014

Emotionale Balkan-Operette

Wochenblatt
von Holger Becker

…Und dann die Musik: die Band „Jazzwa“ ist der wahre Höhepunkt dieser Balkan Operette. Kein Wunder, dass sie am Ende bei der Premiere den größten Applaus erhielt. Die folkloristischen Klänge, die das Lebensgefühl vom Balkan so treffend widerspiegeln, waren ein absoluter Genuss.
Fazit: „topalovic // & söhne ist eine Mischung aus Operette und makabrer Mafia-Komödie, mal derb, mal traurig, mal euphorisch und voller Temperament.(…) Wer eine flotte Operette erleben will, ist hier sicher richtig, denn die Musik und die leidenschaftlichen und gesanglich guten Darsteller reißen einfach mit.

Im Maulwurfshügel der Totengräber

Passauer Neue Presse
von Raimund Meisenberger

Die musikalische Seite des Abends funktioniert organisch und auf hohem Niveau: Leiter Nebojsa Krulanovic hat für seine Band Jazzwa (die anstelle eines Orchesters im Graben sitzt und der auch Regisseurin Kloibmüller angehört) farbenreiche, groovende, komplexe und durchaus mal wiederborstige Musiknummern geschrieben, die stets in sicherer Entfernung zum domestizierten Quadro-Nuevo-Balkan-Sound bleibt.

“Topalovic & Söhne”: Immun gegen den Tod

Der Standard
von Bernhard Doppler

Topalovic & Söhne ist bestimmt von der Musik, die Nebojsa Krulanovic für die Band Jazzwa komponierte. Komponiert ist das Geschehen für Schauspieler und Sängerinnen, wobei Lana Cencic besonderen Eindruck macht.

Konzert im Linzer Musiktheater – Sympathisches musikalisches Integrationsprojekt

ÖO NACHRICHTEN
Nebojsa Krulanovics Trans Danube Orient Express Jazzwa rollt wieder.
von Christoph Haunschmid

Am Samstag präsentierte der Pianist und Sänger mit bosnisch-montenegrinischen Wurzeln im Linzer Musiktheater sein Projekt, das er seit 2004 mit großem Erfolg betreibt. Es vereinigt Musiker aus Serbien, Bosnien und Österreich und versteht sich als Integrationsprojekt.
Neben der musikalischen Vielfalt vermittelt Jazzwa auch ein Bild davon, wie eine Welt sein könnte, in der jeder seine Verschiedenheit leben kann und das Gemeinsame dennoch im Vordergrund steht. Das macht Jazzwa sympathisch und das Publikum dankt mit stehenden Ovationen.
Unterhaltsames Gebräu
Geboten wurde einiges: Da wäre Krulanovic als Sänger – zurückgenommen, und dennoch ausdrucksstark im Stile eines italienischen Cantautore, erzählt er, häufig im Duett mit der charmanten Sanja Zivkovic, Geschichten von Liebe und Tod, von Leidenschaft, Streit und Versöhnung. Da spielt Serbisches und Bosnisches mit, Anklänge an Roma-Musik und Exkurse ins Türkische werden zelebriert. Die Musik ist rasend schnell, dann wieder voller Trauer und Melancholie. Krulanovics Arrangements verbinden brillant Tradition und Moderne zu einem beeindruckenden und im besten Sinne höchst unterhaltsamen Gebräu. Großartig die Besetzung: Tomas Mandel Sopransax, Gerd Rahstorfer Trompete, Irene Kepl Violine, Manuela Kloibmüller Akkordeon, Enes Seferovic Bass und Gerhard Reiter Perkussion geben Krulanovics Ideen wunderbare Wirklichkeit.

OÖN Bewertung: ******


Fotos: Reinhard Winkler

Konzert am Linzfest 2011 – Donaupark

NEUES VOLKSBLATT: Linzfest im Donaupark: Mehr als 40.000 Besucher unterhielten sich prächtig bei Lokalheroen, Balkan-Fieber und viel Partystimmung Von Christian Pichler

Mischung aus Ösis und Balkanesen

Persönlicher Liebling am Samstag: Jazzwa, eine Mischung Halbe-Halbe — aus Ösis und Balkanesen. Das klingt selbst bei enttäuschter Liebe noch so fröhlich, aber wenn das Herz leidet, wird’s echt sentimental. Wer ließe sich davon die Laune verderben? Gegen Ende heißt’s dann „Haide Ajde” — „Gemma Gemma!”

CD Neuerscheinung – JAZZWA LIVE

NACHRICHTEN – CD BEWERTUNG
14. Jänner 2011
Im Orient Express von Jazzwa’ hat so vieles Platz

Sie sprengen Grenzen, indem sie sich selbst keine setzen. Jazzwa’ sind Inbegriff für die pure Lust am Leben.
Trans Danube Music der Orient Express Band – so könnte man Jazzwa’ auch sehr passend beschreiben. So steht es auch am Cover ihrer neuen CD „Live“. Vor allem steht aber ein Name, der das pulsierende musikalische Gemisch mit starkem Linzerbezug erst zu dem macht, was es ist: Nebojsa Krulanovic.
Der Musiker ist die treibende Kraft einer Formation, in der sich Begeisterungsfähige aus vielen stilistischen Ecken finden, um zwischen ausgelassener Lebensfreude und großer Melancholie Musik zu machen, die in jedem Moment berührt. Entweder findet man sich wild tanzend in einer ausgelassenen Feierstimmung wieder („Hajd u kolo“) oder man schwelgt in großer Sentimentalität, die guttut („Sevdana“). Jazzwa’ spielen mit den traditionellen musikalischen Mitteln des Balkans, drehen das Rad aber sehr viel weiter, lassen es grooven und bluesen. Die Songs haben Magie, sie besitzen Seele und gehen tief. Wunderbare Musik wunderbarer Musiker.

JAZZWA beim 7. Donaufestival in Ulm

AUGSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG: Balkan Tango und Roma Blues

Balkanjazz lebt davon, die Lebendigkeit der Tempi, die Schrägheit der Rhythmen und ständig wechselnde Takte mit immer neuen Improvisation zu verändern und dabei munter in allen Musikstilen zuhause zu sein. So auch bei der Linzer Truppe „JazzWa“, die auf dem Ulmer Marktplatz bei spätsommerlich-klarem Wetter ein klangschönes Medley südosteuropäischer Stimmungen präsentierte.

Quirlige Arrangements von Volksliedern

Gegründet hat die Band Nebojsa Krulanovic, im Brotberuf Schauspielmusiker und Komponist am Landestheater Linz. Ihm sind auch die quirligen Arrangements der serbischen, rumänischen, bulgarischen und österreichischen Volkslieder zu verdanken. Dem Ohr schmeichelt diese gutverdauliche Mischung musikalischer Dialekte des Ostens zwischen balkanisch-schneller, blechgetriebener Partymusik (schöne Trompetensoli von Gerd Rahstorfer), sanften Balladen und lustvoll ausgeloteten, bittersüßen Liebesliedern, die immer einen tieftraurigen Ursprung haben. Auch JazzWa lebt von der Anleihe bei Stilen aus der ganzen Welt: Es gibt „Bosnien-Blues“, „Balkan-Rumba“ und „Roma-Tango“, die mitunter sehr effektvoll mit der Tonsprache von Free-Jazz, Minimalismus, Pop und Folk gekreuzt werden. Dafür sorgten Soli von Violinistin Irene Kepl, Thomas Mandel am Sopransaxofon und Manuela Kloibmüller am Akkordeon.
Das kam offensichtlich an, der Marktplatz war gut gefüllt. Der Applaus war groß, nur die mehrfache Aufforderung, sich den Tanzrhythmen hinzugeben, wurde vom Gros des Publikums jedoch höflich überhört.
Florian L. Arnold
www.augsburger-allgemeine.de

SÜDWEST PRESSE: Ein Sog aus Melancholie und Lebensfreude

Auch wenn der Jazzwa Trans Danube Music Orient Express aus Linz kommt: Besetzt ist die Band international, will heißen aus jenen Ländern, in denen die Musika orientala tziganeasca gepflegt wird – gepflegt und nicht wie man es von Fußgängerzonen her kennt, mit falschem Pathos, fettigen Glissandi und tremolierendem Vibrato runtergenudelt wird.

Diese Klischee-Vorstellungen demontierten zwei Bands am Samstagabend: die Jazzwa Trans Danube Music Orient Express Band und das Martin Lubenov Orkestar vor weit über 1000 Zuhörern auf dem Marktplatz. Drei Stunden lang hielten die fünfzehn Musiker der beiden Bands die Mixtur aus Orientalismen, Mariachi-Klängen, Tango und Jazz am Köcheln. Eine Musik, die sofort die Herzen der Zuhörer anspricht, auch deshalb, weil sie in vielen Farben und Facetten sprühend den Musikern reichlich Raum bietet, sich in all ihrer Virtuosität voller Leidenschaft und purer Spielfreude zu präsentieren. Das Balkan-Fieber griff um sich. Eine Krankheit, an der man gerne leidet: Füße wippten, Hände klatschten mit, peu à peu zog es immer mehr Infizierte tanzend in Richtung Bühne. Zum Vorreiter wurde ein betagtes Paar. Langsam wiegte sich seine Volkstanzschrittfolge zum bittersüßen mazedonischen Lied von Jazzwa. Jazzwa bedeutet kleines Kaffeekännchen. Stark, bq. heiß, bekömmlich kredenzte es einen mitreißenden Melodien- und Sprachen-Mix.

Nebojsa Krulanovic mit seinem umgehängten Keyboard war Chef der Truppe, die mit schmachtender Geige, Musette-Charme, Trompeten- und Saxophon-Geschmetter alle Register zog. Publikumsliebling war Sängerin Lana Cencic. Das zierliche Temperamentsbündel mit großer, wandlungsfähiger Stimme erzählte auch von Liedinhalten, von der recht fröhlichen Nachbarin, die vom Ehemann verlassen wurde, von zwei Toten in Istanbul oder von ausgelassenem Trink- und Hochzeitsliedern. Ein Sog aus Melancholie und Lebensfreude, dem sich niemand auf dem Marktplatz entziehen konnte und wollte.
www.swp.de/

Balkan Fieber – Jazzwa live in concert

KRONEN ZEITUNG:

Nebojša Krulanovićs “Jazzwa” entfachte in den Linzer Kammerspielen ein balkanisches Leuchtfeuer nach dem anderen. Wobei sich Krulanović und seine Edelbanda einmal mehr als Meister subtilster Klanglandschaften zeigten, die musikalische Dialekte des Ostens aufs Feinste vom Innersten her auszuhorchen wissen und in einer vielfältigen Kunstfertigkeit hörbar machen. “Jazzwa” präsentierte eine brandneue Mischung aus Instrumental-, Vokal- und Tanzmusik aus Mazedonien, Bosnien, Serbien, Kroatien, oder aus der Musik der Roma, denen Nataša Mirkovic-De Ro und Lana Cencic vokale Glanzlichter aufsetzten. Als Gastsänger fungierten die Landestheaterstars Vasilij Sotke und Karl M. Sibelius.
Norbert Trawöger

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OÖN, 16.6.2005 Krone 22.3.2005 OÖN, 21.3.2005 wiener salon worldmusic