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Irene Kepl

Die freischaffende Musikerin wurde 1982 in Linz geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht mit 7 Jahren. Mit 14 Jahren begann sie ihr Violinstudium bei Prof. Arkadi Winokurov an der Anton-Bruckner- Privatuniversität und schloss 2008 neben Violinpädagogik, Kammermusik sowie Jazz bzw. Improvisation (bei Andi Schreiber) ihre klassische Ausbildung zum künstlerischen Master Of Arts mit Auszeichnung ab. Kurse, Begegnungen und Zusammenarbeit mit MusikerInnen wie Stephan Picard, Thomas Riebl, Till Körber, Balduin Sulzer, Renald Deppe und Katharina Klement bereichern ihre solistische und kammermusikalische Tätigkeit als Musikerin der klassischen und zeitgenössischen Literatur ebenso, wie als Musikerin der freien Improvisation und des Jazz. Irene Kepl ist als kammermusikalische Musikerin am Landestheather Linz engagiert, rege Konzerttätigkeit bei „Linz 09 – Kulturhauptstadt Europas“, Stummfilmimprovisation, im „Ensemble 09“, Mitwirkung im Brucknerorchester Linz. Auftritte bei den Festivals „4020“, bei den „Klangspuren“ Schwaz sowie bei „unlimited“ im Schlachthof Wels. Uraufführungen u.a. von Klaus Lang, Balduin Sulzer, Bernd Preinfalk und Katharina Klement.

Als Komponistin schreibt sie kammermusikalische Jazz & Groove Stücke – arrangiert von Streichquartett über Violine und Gitarre bzw. Akkordeon, bis hin zu Violine solo (Auftritte im Treibhaus Innsbruck, Festival „4020“, Jazzclub „Miles Smiles“ Wien, Festival „unlimited“ Wels). 2001 und 2004 komponiert sie Musik für Spielfilme von „Gruppe Filmkunst“ (Schubert Kino Graz, Movimento Linz, Filmcasino und Schickaneder Wien, internationales Filmfestival Eksperimento Manila) sowie 2006 die Musik zur Installation „Lebenstunnel“ im Auftrag der Pro mente Oberösterreich.
2009 wird Irene Kepl mit Wolfgang Stifter, Beate Luger-Goyer und Christian Thanhäuser im Rahmen von „Kunst am Bau“ engagiert, wofür sie 2010 die Geräuschinstallation „Klang Mosaik“ umsetzt. 2011 komponiert sie den Ton zum Animationsfilm „mein grün ist vielleicht dein blau (chinese whisper)“ des bildenden Künstlers Alfred Grubbauer (Crossing Europe). Es folgen Kompositionsaufträge für Hackbrett und Ensemble u.a. neben Johannes Berauer und Balduin Sulzer, sowie für ein Text-Bild-Klang – Projekt „zwischen hier und dort“ in Sarajevo für Fagott, Violine und Text.