Jazzwa

JAZZWA live am LINZFEST

Samstag, 21. Mai 2011
20.15 Uhr

Kritik vom Linzfest
Neues Volksblatt

Linzfest im Donaupark: Mehr als 40.000 Besucher unterhielten sich prächtig bei Lokalheroen, Balkan-Fieber und viel Partystimmung

Das Linzfest war dieses Mal sehr lokal orientiert. Mit anderen Worten, ein internationaler Kracher fehlte. Sicher, da waren am Freitag die Londoner Noah and the Whale zu Gast, promoteten hingebungsvoll ihr neues Album mit dem lustigen Titel „Last Night on Earth“. Oder ist das jetzt zynisch gemeint? Getoppt wurden sie an diesem Tag von den Lokalheroen Texta, die keinen geringen Anteil daran haben, dass Linz auf seriösen Radiosendern wie FM4 den Ruf hat, österreichische Hauptstadt des HipHop zu sein. Jugendlich kompatible Ansage zum Klassiker „So oder so“: „Draht’s amoi durch, Oida.” So klingt Street-Credibility.

Mischung aus Ösis und Balkanesen

Persönlicher Liebling am Samstag: Jazzwa, eine Mischung Halbe-Halbe — aus Ösis und Balkanesen. Das klingt selbst bei enttäuschter Liebe noch so fröhlich, aber wenn das Herz leidet, wird’s echt sentimental. Wer ließe sich davon die Laune verderben? Gegen Ende heißt’s dann „Haide Ajde” — „Gemma Gemma!”